Gerechtigkeit braucht Engagement!

Hunderttausende WOLLEN eine bessere Politik.
Um sie zu bekommen, müssen sie sich aber auch ENGAGIEREN!

Hier die Kampagne unterschreiben und überall bekannt machen:

Zu diesem Kampagnenmotiv hat unsere Bundeskanzlerin ihren ganz persönlichen Beitrag geleistet:

Sie sieht keinen Bedarf, jetzt an der Rentenpolitik etwas zu ändern. "Bis 2030" ist doch alles geregelt!"

DOCH, Frau Dr. Merkel: Wir MÜSSEN an der Rentenpolitik etwas ändern!
Wir BRAUCHEN einen SOLIDARISCHEN GENERATIONENVERTRAG, der im Umlageverfahren aus ALLEN EINKOMMEN finanziert wird und aus dem ALLE MENSCHEN im Alter angemessen versorgt werden!



Sehr geehrte Frau Dr. Merkel:

Geregelt ist alles - aber nach diesen Regeln würden die Renten weiter sinken und trotzdem müssten die Beiträge der Beschäftigten ansteigen!

Den Beschäftigten werden weiter erhebliche Sparleistungen in privaten Versicherungen für ihr eigenes Alter aufgebürdet, obwohl sie doch bereits ihren Anteil am Generationenvertrag erfüllen. Sie versorgen bereits Kinder und Rentner und sie haben deshalb im Alter auch einen Anspruch auf eine sichere und auskömmliche Versorgung durch die gesetzliche Rente. Ohne zusätzliches "Zwangssparen"!

Es ist doch eine selbstverständliche Pflicht jeder Gemeinschaft, auch Kinder und ältere Menschen so anständig zu versorgen, dass sie nicht nur keine Not leiden, sondern dass Kinder sich gut entwickeln können und auch ältere Menschen noch vollständig am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Gerade sie können mehr zu dieser Gesellschaft beitragen, als nach Pfandflaschen zu suchen und sich an der Tafel anzustellen!

Die Regeln, die SIE nicht ändern wollen, spalten die Gesellschaft!
Sie
entlasten die höheren Einkommen auf Kosten derer, die weniger bekommen!

Es ist doch ein Skandal,
dass gerade die, die es am wenigsten schmerzen würde, sich nicht anteilig an der Finanzierung der gesetzlichen Rente beteiligen müssen. SCHWACHE Schultern müssen in Deutschland MEHR tragen, als STARKE.

Sieht das für Sie auch nur ansatzweise gerecht aus? Glauben Sie wirklich, dass Ihnen alle Menschen zustimmen, wenn Sie verkünden: "Den Menschen in Deutschland geht es gut!"

Bei der Aufgabe, ALLE älteren Menschen anständig zu versorgen hat die Politik versagt! Die Politik Ihrer Vorgänger, aber auch Ihre Politik hat nichts daran geändert! Sie hat in Gesetze gegossen, was die meisten Menschen als ungerecht empfinden müssen! Sie hat die Gesellschaft in Gruppen gespalten:

  • Die Beschäftigten, die unter dem Strich mehr einzahlen müssen, als ihre Arbeitgeber, obwohl das Grundversprechen der auch von Ihnen immer wieder hochgehaltenen "SOZIALEN Marktwirtschaft" ist, dass die Sozialversicherungen paritätisch von Arbeitnehmern UND Arbeitgebern finanziert werden.

  • Die "besser Verdienenden", die durch die Beitragsbemessungsgrenzen davon entlastet werden, sich mit dem gleichen Anteil an der Altersversorgung zu beteiligen, wie ihre Kolleginnen und Kollegen, die weniger verdienen.

  • Diejenigen, die durch die Versicherungspflichtgrenze völlig aus der anteiligen Beteiligung an der gesetzlichen Rente herausgehalten werden. Sie können dadurch sogar die Versorgung ihrer eigenen Eltern den geringer verdienenden Beitragszahlern überlassen. Gerade sie könnten es sich problemlos leisten, sich mit demselben Anteil an der Gemeinschaftsaufgabe "Altersversorgung" zu beteiligen, wie alle anderen Erwerbstätigen.

  • Diejenigen, deren Alter komplett aus Steuergeldern finanziert wird und darüber hinaus sogar oft noch deutlich besser abgesichert ist, als das der Menschen, die das finanzieren und außerdem für ihre eigenen späteren Rentenansprüche Beiträge bezahlen müssen und zum Ausgleich der Altersverarmung per Gesetz  zusätzlich in private Versicherungen einzahlen sollen.

 

Trotz der "Wiedervereinigung" ist Deutschland heute geteilter denn je:

Viele Menschen haben von der Öffnung der Mauer profitiert. Persönlich auch Sie selbst, denn Sie sind nun langjährige Bundeskanzlerin eines ungeteilten Landes. Gerade Sie sollten doch deshalb den Wert einer Gesellschaft in Einheit und Einigkeit zu schätzen wissen. Aber auch Sie haben bisher nichts dagegen unternommen, die Teilung zu überwinden, unter der  dieses Land und auch die Stabilität unserer Gesellschaft leidet:

Die Menschen sind gesetzlich und gesellschaftlich geteilt in Arme und Reiche - in Arbeitende und die, für die keine Arbeitsplätze mehr da sind und die deswegen sogar von Politik und Gesellschaft diffamiert werden - in die, die täglich ihren Beitrag zum Reichtum der Gesellschaft leisten und die, die diesen Reichtum schamlos abschöpfen und sich kaum noch an der Erhaltung eines gesunden Gemeinwesens beteiligen wollen - und zum Schluss auch noch in Alt-Rentner, Neu-Rentner und Pensionäre.

Gleiches Recht gilt vor allem innerhalb der von der Politik geschaffenen Gruppen! Bei Versorgung der älteren Menschen haben Gesetze und Rechtsprechung eine Teilung geschaffen in hochdotierte Staatsdiener auf der einen und Armutsrentner auf der anderen Seite. Privilegien für die Einen und Benachteiligungen für die Anderen, die diese Privilegien selbst im Rentenalter noch mitfinanzieren müssen. Die Beschäftigten müssen nicht nur den größten Anteil ihres Einkommens für die Altersversorgung aufwenden - Sie tragen auch erhebliche Lasten, die unbestreitbar gesamtgesellschaftliche Aufgaben sind. Von der Versorgung der Zugezogenen aus den ehemaligen Ostgebieten, über die Mütterente und die Angleichung der Renten in den neuen Bundesländern, und andere gesellschaftliche Lasten, die nicht so in aller Munde sind.

Und bitte verweisen Sie nicht auf den 'Bundeszuschuss', mit dem sich angeblich Alle am Rentensystem beteiligen! Seit 1957 hat der Bund nicht nur Jahr für Jahr die sogenannten "versicherungsfremden Leistungen" niemals vollständig ausgeglichen - Er hat sich sogar zusätzlich immer wieder aus den Mitteln der Beitragszahler bedient und Milliarden in aus der gesetzlichen Rente in den Bundeshaushalt 'überführt'. Heute heißt es: "Es sei nicht genug Geld da, um alle älteren Menschen ANSTÄNDIG zu versorgen!"

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel!

Es ist genug Geld da! Es sind die von Lobbyisten beeinflussten Gesetze und eine Sparpolitik zu Lasten der Beitragszahler und Rentner, mit denen sich die Einen bereichern können und die den Menschen im Alter immer weniger zum Leben und zur Teilhabe übrig lassen.


Deshalb haben wir heute eines der erbärmlichsten Altersversorgungssysteme in ganz Europa!

Ja, Frau Dr. Merkel: Wir MÜSSEN an der Rentenpolitik etwas ändern!
Wir BRAUCHEN einen SOLIDARISCHEN GENERATIONENVERTRAG, der im Umlageverfahren aus ALLEN EINKOMMEN finanziert wird und aus dem ALLE MENSCHEN im Alter angemessen versorgt werden!


 




07.08.2017 

Unübersehbar zwischen Menschen und PKW:

Das Display auf dem Renten-Audi!

Das tagelange Fummeln und Basteln hat sich gelohnt:

Auf den Parkplätzen von Supermärkten ist das neue Kampagnenmotiv kaum zu übersehen.

Mit wenigen Handgriffen aufgeklappt und mit 4 Stiften arretiert: Keine Minute, um die Tafel aus der Fahrt- in die Displayposition aufzurichten.

Zwischen Tafelunterkante und Autodach ist sogar noch Platz für die 3-Meter-Banner.

So kann ich die Supermarkt-Parkplätze in der Umgebung ansteuern und 'Flagge zeigen', während ich die neuen Flyer verteile.

Auch bei Aktionen kann die Dachtafel ein Blickfang sein. Nur schade, dass ich nicht überall gleichzeitig sein kann.

 

 


31.07.2017

Heute früh:
44.500 Unterschriften erreicht!

Das wird natürlich noch lange nicht ausreichen, die Parteispitzen zu einer Umkehr zum SOLIDARISCHEN GENERATIONENVETRAG zu bewegen.

Die Lobbys der Arbeitgeber und der Versicherungswirtschaft haben ja nicht das Ziel, den Menschen einen sorgenfreien Lebensabend zu sichern.

Ihr Interesse gilt niedrigen Beitragssätzen und den Milliarden, die die Menschen - sogar noch mit Steuergeldern unterstützt - zusätzlich in privaten Versicherungen ansparen sollen.
Diese Steuermilliarden kommen aber nicht bei den Menschen an, sondern 'versickern' zum Teil bei den Versicherungsunternehmen. Auf den Rest werden Steuern und Beiträge erhoben, als ob es sich um EINKOMMEN und nicht um SPARVERMÖGEN handeln würde.

Das darf so nicht bleiben!

Wir müssen HUNDERTTAUSENDE werden, damit wir in den Parteien nicht mehr überhört werden können!

Wir BRAUCHEN einen SOLIDARISCHEN GENERATIONENVERTRAG, der im Umlageverfahren aus ALLEN EINKOMMEN finanziert wird und aus dem ALLE MENSCHEN im Alter angemessen versorgt werden!



31.07.217

Heute Mittag:
Die neuen Flyer sind da!

Nicht mehr ganz so 'textlastig, wie bisher. Die Internetadresse der Kampagne ist jetzt auf Vor- und Rückseite hoffentlich präsent genug dargestellt.

Ich hoffe allerdings immer noch auf EURE Unterstüzung! Ganz allein werde ich es wohl kaum zu schaffen, die Millionen Betroffenen
- Rentner UND Beitragszahler - zu erreichen und zur Unterschrift zu bewegen!

 


Mitmachen!
JEDER kann helfen, die Kampagne stärker zu machen!



Offline:

Die Flyer in Hausbriefkästen stecken, an Windschutzscheiben klemmen oder den Menschen auf Straße und Plätzen in die Hand drücken. Dabei ergeben sich häufig sehr interessante Gespräche.

Eigene Flyer entwickeln oder diese Flyer hier herunterladen und drucken lassen.

Mit einer E-Mail-Signatur:
Mit jeder E-Mail automatisch für die Kampagne werben und die Internetadresse der Kampagne mit jeder Mail verbreiten:
weact.campact.de/p/rente-solidarisch-finanzieren

In Sozialen Netzwerken:
Für die Kampagne in sozialen Netzwerken werben und die Internetadresse der Kampagne so häufig erwähnen, wie nur möglich:
weact.campact.de/p/rente-solidarisch-finanzieren

Vorträge und Diskussionen organisieren:
Wo kommen Menschen zusammen? Wo lassen sich Menschen zusammenbringen? Wo lassen sich Vorträge und Diskussionen organisieren? Ich komme gern und erkläre persönlich, warum wir eine gerechtere Rentenpolitik brauchen, wie sie aussehen müsste, dass sie finanzierbar ist und wie sich die Politik ändern muss. Ich beteilige mich an Diskussionen, soweit ich es zeitlich irgend einrichten kann und wenn mir dadurch keine Kosten entstehen

Der Kampagne ein Gesicht geben - Prominente Unterstützer gewinnen:
Viele Menschen reagieren auf die Meinung und die Gesichter von Personen des öffentlichen Lebens, die ein positives Image ausstrahlen. Das nutzt die Werbebranche mit gutem Erfolg. Ich selbst kenne praktisch keine Prominenten. Aber vielleicht stehen einigen von Euch prominenten Persönlichkeiten nahe genug, um sie davon zu überzeugen, sich mit ihrem Bild und Namen öffentlich für die Kampagne auszusprechen.

Werbemittel gestalten, platzieren und streuen:
Meine Flyer sind verbesserunsbedürftig. Die ganze Kampagne ist 'handgestrickt'. Werbeexperten und Zeitungsanzeigen kann ich mir leider nicht leisten. Jede Hilfe mit wirkungsvolleren Bildern, Texten, Plakaten, mit Berichten über die Kampagne oder Erwähnungen mit der Kanpagnenadresse (
weact.campact.de/p/rente-solidarisch-finanzieren) in Medien jeglicher Art, ist willkommen.

 

Weil die Kampagne nicht im Sande verlaufen darf,
müssen wir JETZT alle unsere Möglichkeiten zuammenbringen.

Ich brauche EURE Hilfe und kreative Vorschläge!

Kontaktiert mich!
per Mail: rente@domeier-online.de

auf Facebook: fb.com/gerechtigkeit.braucht.engagement

 

Wir BRAUCHEN einen SOLIDARISCHEN GENERATIONENVERTRAG, der im Umlageverfahren aus ALLEN EINKOMMEN finanziert wird und aus dem ALLE MENSCHEN im Alter angemessen versorgt werden!


25.06.2017

Auf dem SPD-Parteitag in Dortmund:

Mehr als 60.000 Unterschriften übergeben!

Mit dem Motto:

"Wer Rentner quält, wird nicht gewählt!"

hatte der "Seniorenaufstand" fast 19.000 Unterschriften eingeworben und die  Übergabe auf dem Wahlparteitag der SPD organisiert.

Weitere 42.000 habe ich mit meiner Initiative "Gerechtigkeit braucht Engagement" drauflegen können, so dass wir zusammen mehr als 60.000 Unterschriften übergeben haben.

Klaus Barthel, Bundesvorsitzender des AfA (Ausschuß für Arbeitnehmerfragen in der SPD) war zusammen mit nahezu dem gesamten AfA-Bundesvorstand zu uns gekommen, um die Unterschriften entgegenzunehmen.

18.701 Unterschriften im Rettungsring und
42.000 in der grünen Mappe

Andrea Nahles, der ich eigentlich meine Unterschriften hatte übergeben wollen, konnte vermutlich aus organisatorischen Gründen nicht herauskommen.ich hatte Sie mit dieser E-Mail (Download als PFD) eingeladen, die Unterschriften anzunehmen.

Auf dem Parteitag angekommen sind die Unterschriften dann aber doch.

Bei Phoenix konnte man anschauen, wie Michael Jung (Landesvorsitzender des AfA Rheinland-Pfalz) mit dem Rettungsring in der Hand unsere Botschaft vorgetragen hat.

Hier der Videoausschnitt, den Reiner Heyse auf YouTube eingestellt hat:


60.000 Unterschriften reichen längst nicht aus, um eine Jahrzente lang in die falsche Richtung gefahrene Politik zu ändern. Die Interessen der Arbeitgeberverbände und der Versicherungswirtschaft sind andere als die der Menschen.

Wir werden uns zu HUNDERTTAUSENDEN sichtbar machen müssen, um gegen den Widerstand der Wirtschafts- und der Finanzlobby etwas ausrichten zu können.

Gerechtigkeit braucht Engagement!
Das Engagement von Hunderttausenden, die zunächst einmal mit ihren Unterschriften deutlich machen,dass sie wirklich eine andere Rentenpolitik WOLLEN!

Deshalb: Hier die Kampagne unterzeichnen!

Wir BRAUCHEN einen SOLIDARISCHEN GENERATIONENVERTRAG, der im Umlageverfahren aus ALLEN EINKOMMEN finanziert wird und aus dem ALLE MENSCHEN im Alter angemessen versorgt werden!



30.05.2017

Anfang Juni soll ein neues Gesetz verabschiedet werden, das

"Betriebsrentenstärkungsgesetz"

Neues Geld soll in die Kassen der Versicherungskonzerne umgeleitet werden.

Mit einer moderaten paritätischen Erhöhung der Beiträge und einem Bundeszuschuss, der die 'versicherunsgfremden' Leistungen wirklich ausgleicht, wäre der gesetzlichen Rente schon sehr weit geholfen.

Stattdessen wird jetzt ein neues Konstrukt geschaffen, um Arbeitnehmer in großem Stil dazu zu bringen, ihre Altersvorsorge in privaten Versicherungen selbst anzusparen.

Zwar gibt es am Rand ein paar neue Regeln, nach denen Arbeitgeber dazu animiert werden sollen, sich an dieser Sparform zu beteiligen, aber alle Nachteile der Privatisierung bleiben auch bei dieser "Betriebsrente" erhalten.

Mit Tarifverträgen sollen die Gewerkschaften zu einer flächendeckenden Verbreitung sorgen. Also für maximale Beitragssummen.

Wo "BETRIEBSRENTE" drauf steht,
muss auch BETRIEBSRENTE drin sein!


Was soll das nun wieder?

 

Jetzt kommt mit dem "Betriebsrentenstärkungsgesetz" eine weitere Variante der Privatisierung auf den Tisch, mit der noch mehr Beitragszahler in private Versicherungen zu Altersvorsorge gedrängt werden sollen. Der Bund 'fördert' auch dieses Konstrukt mit Milliardensummen, die zwar den Versicherungen zufließen, die aber am Ende gar nicht bei den Versicherten ankommen.

Das Versprechen der "Sozialen Marktwirtschaft" war aber, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer sich zu gleichen Teilen (=paritätisch) an der Finanzierung der Sozialkassen beteiligen. Inzwischen werden diese Sozialkosten aber längst nicht mehr paritätisch finanziert.

Das Rezept dafür ist einfach:

  • Die Beitragssätze werden auf einem Niveau "eingefroren", das bewußt nicht kostendeckend geplant ist.
  • Der Arbeitgeber zahlt die Hälfte dieses künstlich niedrig gehaltenen Beitrages
  • Die Beschäftigten zahlen zwar den gleichen Beitrag, aber sie müssen zusätzlich für alle Kosten aufkommen, die mit diesem Beitragssatz nicht gedeckt werden können.
  • Bei der Krankenversicherung heißt das dann "Zusatzbeitrag". Der kann von den Kassen jährlich nach Bedarf angehoben werden.
  • Bei der gesetzlichen Rentenversicherung heißen die Zusatzbeiträge: "Direktversicherungen", "Entgeltumwandlungen", "RIESTER-Verträge" und neuerdings sogar auch "Betriebsrenten".
    Damit sollen die Beschäftigten einseitig die politisch gewollten Finanzierungslücken der gesetzlichen Rente ausgleichen.

Jetzt kommt also auch noch eine weitere Form der Entgeltumwandlung hinzu: Andrea Nahles nennt es "Betriebsrente". Diese 'gestärkten' "Betriebsrenten" sollen nach dem neuen Gesetz per Tarifvertrag - oder wie die Ministerin mehrfach 'gedroht' hat: "Wenn es sein muß, dann machen wir das verbindlich." - ausgerechnet den Menschen mit geringerem Einkommen aufgezwungen werden.

Statt die Altersvorsorge der Menschen in einem reformierten SOLIDARISCHEN GENERATIONENVERTRAG zu sichern, sollen den Sozialkassen jetzt mit diesem Modell sogar in großem Stil weitere Mittel entzogen werden. Die Beschäftigten werden mit diesem Gesetz gleich mehrfach "über den Tisch gezogen":

  • Die Beschäftigten, die jetzt in die "Betriebsrenten" einzahlen sollen, "sparen" die Sozialbeiträge auf die eingezahlten Entgeltanteile.

  • Die Arbeitgeber können ihren Anteil dann auch sparen. - Die sparen das dann aber tastächlich auf Dauer
     
  • Was den meisten Beschäftigten nicht klar ist: "Beschäftigte können Sozialbeiträge nicht sparen!"
    Die Rechnung dafür landet unweigerlich wieder bei ihnen selbst - auf dem Tisch der Beitragszahler!

    • Die Krankenkassen werden ihre Beitragsausfälle mittelfristig durch höhere Zusatzbeiträge kompensieren müssen. - Die müssen die Beschäftigten und die Rentner allein bezahlen.

    • "Gesparte" Rentenversicherungsbeiträge senken auch die die Anzahl der  individuell erworbenen Entgeltpunkte. Deshalb wird die eigene Rente geringer ausfallen, als wenn die 'gesparten' Beiträge in die gesetzliche Rente eingezahlt worden wären.

    • Für die heutigen Rentner bedeutet ein sinkendes Beitragsvolumen, dass die Rentenpunktwerte geringer angepasst werden als eigentlich erforderlich. Dadurch sinken ihre Alterseinkommen schneller unter die durchschnittlichen Einkommen der Beschäftigten - der Lebensstandard der Rentner sinkt schneller.
  • Für die Rentner von morgen - also die Beschäftigten, die heute einzahlen müssen, kumuliert sich diese Absenkung über die gesamte Anzahl der Rentenwertanpassungen bis zum Renteneintritt. Dadurch sinkt zusätzlich bereits die Einstiegshöhe der Renten all derer, die jetzt Beiträge zu 'sparen' geglaubt haben.

  • Bis zu 20 % der Einzahlungen "benötigen" die Versicherungsunternehmen, um ihre 'Kosten' zu decken. Darin sind natürlich auch die Gewinne, die an die Anteilsinhaber verteilt werden. Der Auszahlungsbetrag enttäuscht dann schon die meisten Einzahler. Aber das Dicke Ende kommt allerdigs aber erst noch:

    • Für die meisten Formen dieser "Betriebsrenten" müssen im Alter auch noch Steuern und Krankenkassenbeiträge bezahlt werden. Weil die "Betriebsrentner" dann ja keinen Arbeitgeber
      mehr haben, der sich paritätisch beteiligen könnte, zahlen sie auf die Leistungen ihrer Versicherung
      sogar noch den Arbeitgeberanteil ganz allein!


      'Betriebs'-Rentner dürfen also aus ihren Ersparnissen das nachzahlen, was der Arbeitgeber während der Einzahlungsphase Monat für Monat tatsächlich hat sparen können.

  • Und die Einzahlungen schwächen insgesamt natürlich auch die Binnenkaufkraft (und damit auch das Aufkommen an Steuern und Beiträgen). Und zwar um so mehr, je mehr Beschäftigte sich diese "Betriebsrenten" aufzwingen lassen.

    Wohlgemerkt: Hier ist nicht das Sparen gemeint, mit dem man sich einen 'Notgroschen' für schlechte Zeiten oder besondere Ausgaben zurücklegt. Hier geht es um die eigene Existenz im Alter, für die die Rente nach dem Willen der Politik und der Wirtschaft gar nicht nicht mehr ausreichen soll!

Gerade geringer verdienende Menschen, die durch dieses Gesetz ja explizit angesprochen werden, benötigen eigentlich jeden Cent ihres Einkommens für den eigenen Lebensunterhalt. Jeder Euro, der stattdessen in private Versicherungen eingezahlt werden muss, fehlt ihnen schon heute.

Die Gewerkschaften täten gut daran, dieses 'verlockende' Angebot der Regierung (Mehr erträumte Tarifbindung - Mehr Anteil an der Gestaltung der Altersvorsorge der Beschäftigten, mehr Geld für die eigenen Versorgungssysteme) nicht anzunehmen und ihre Beschäftigten vor diesem System eindringlich zu warnen.

Was sagt es denn überhaupt über eine Gesellschaft aus,
die ihrer arbeitenden Generation zumutet,
nicht nur die Kinder und Rentner zu versorgen,
sondern zusätzlich auch noch für ihr eigenes Alter vorsorgen zu müssen,
aber ihnen selbst keinen Anspruch auf eine ausreichende Rente zugesteht?

 

Wir BRAUCHEN einen SOLIDARISCHEN GENERATIONENVERTRAG, der im Umlageverfahren aus ALLEN EINKOMMEN finanziert wird und aus dem ALLE MENSCHEN im Alter angemessen versorgt werden!


15.05.2017

"Rente muss gerecht bleiben"

Das fordert ausgerechnet die INSM (!)

Die Propagandaorganisation der Metall-Arbeitgeberverbände nennt sich "Initiative NEUE SOZIALE MARKTWIRTSCHAFT". 'NEU' heißt bei denen aber etwas anderes - Am liebsten GAR KEINE "SOZIALE", sondern überhaupt nur noch "MARKTWIRTSCHAFT"

Ihr Anliegen ist durchsichtig:

Sie wollen die Arbeitgeberbeiträge zu den Sozialversicherungen niedrig halten.

Und die Versicherungen wollen gute Geschäfte machen - mit den 'Zwangseinzahlungen' der Beschäfigten und mit den Milliarden, mit denen der Staat diese Versicherungen bei der Einzahlung noch fördert.

Sie propagieren, es sei "nicht generationengerecht", wenn junge Familien höhere Rentenbeiträge bezahlen müssten. Und sie versuchen damit, einen Keil zwischen die Beitragszahler und die Rentner zu treiben.

Gleichzeitig finden es aber die Arbeitgeberverbände und auch die Versicherungswirtschaft 'generationengerecht', wenn die jungen Familien - eigentlich alle Beitragszahler -  für sich selbst nur eine Armutsrente erwirtschaften können, obwohl sie bereits die Kinder großziehen und im Generationenvertrag die älteren Menschen versorgen. Sie sollen allein zusätzlich mindestens 4% ihres Einkommens (oder gern auch noch deutlich mehr) in private - also vorrangig gewinnorientierte - Versicherungen einzahlen.

Die gesetzliche Rente bräuchte tatsächlich um etwa 4% erhöhte Rentenbeiträge - also paritätisch finanziert jeweils 2% für Arbeitnehmer und Arbeitgeber - um zukunftssicher wieder ein höheres Rentenniveau zu garantieren. Aber statt diese gesamtgesellschaftlich unbestreitbar notwendige Erhöhung zu akzeptieren, haben es die Lobbyverbände durchgesetzt, dass diese Mehrkosten den Beitragszahlern allein aufgebürdet werden.

Selbst mit "Volksschule Sauerland"-Abschluss sollte wohl jeder ausrechnen können, dass 2% mehr Rentenbeitrag eine geringere Belastung für 'die jungen Familien' wären, als die 4% (oder mehr) die ihnen bereits jetzt als 'private Altersvorsorge' zugemutet werden.

Liebe INSM,
Die Rente muss nicht gerecht BLEIBEN - sie muss erst einmal gerecht WERDEN!

ES IST NÄMLICH NICHT GERECHT, dass

  • den künftigen und den heutigen Rentnern die Renten derart gekürzt werden, dass deren Altersversorgung immer weiter unter den allgemeinen Lebensstandard absinkt, obwohl sie den gesetzlich geforderten Beitrag leisten bzw. in ihrem Erwerbsleben geleistet haben.

  • die Sozialversicherungen nicht mehr paritätisch finanziert werden und die Beitragslast immer mehr zu Lasten der Beschäftigten verschoben wird.

  • die Beschäftigten nicht nur für die Renten der vorherigen Rentenbeitragszahler aufkommen, sondern dass der Bund sich hemmungslos aus der Rentenkasse bedient und immer mehr staatliche Aufgaben aus Rentenbeiträgen finanzieren läßt, um den Bundeshaushalt zu entlasten.
    Der immer wieder angeführte "Bundeszuschuss" ist kein "mildtätiger Zuschuss", sondern nur eine "Teil-Erstattung" der Leistungen, die die Rentenversicherung per Gesetz aus Beiträgen der Versicherten auszahlen muss, obwohl dafür niemals Beiträge eingezahlt wurden. Jahr für Jahr "überführt" die Bundesregierung auf diese Weise Beträge zwischen 10 und 20 Milliarden Euro
    aus der Rentenkasse in den Bundeshaushalt.

  • die Beitragszahler sich mit privaten Versicherungen zu deutlich schlechteren Bedingungen die Hoffnung auf ein bisschen mehr Altersvorsorge erkaufen sollen, obwohl die Rechnung für sie gar nicht aufgehen kann, weil sich während der Einzahlphase die Versicherungen und bei der Auszahlung Staat und Krankenkassen an ihren Ersparnissen bedienen.

Gewerkschaften, Sozialverbände, Vereine und Initiativen
müssen sich
zusammen mit den Betoffenen engagieren
DEN BEITRAGSZAHLERN UND DEN RENTNERN!

GEGEN die fortschreitende PRIVATISIERUNG der Altersversorgung!

FÜR eine Erneuerung des GENERATIONENVERTRAGES!

FÜR eine sichere und auskömmliche Altersversorgung
in einer starken, aus allem Einkommen finanzierten, gesetzlichen Rentenversicherung!

FÜR eine starke PARITÄTISCH finanzierte und
SOLIDARISCH ausgestaltete gesetzliche Rente für alle Generationen!

Fordern Sie jetzt mit mir (und Tausenden Unterstützern) einen
Stopp der Privatisierung und eine Reform der gesetzlichen Rente
in einem SOLIDARISCHEN GENERATIONENVERTRAG!
 
"Generationengerechtigkeit wiederherstellen - Die gesetzliche Rente SOLIDARISCH finanzieren!"


02.05.2017

Maifeiertag auf dem Domshof in Bremen:

Ein Pavillon für die Kampagne!

Drei starke Frauen haben mich dabei unterstützt, auf dem Kundgebungsplatz einen Unterschriftenstand aufzustellen.
Annette Düring und Daniela Teppich vom DGB Bremen und natürlich meine Liebste.

Inge hatte nicht nur viel Geduld, als ich tagelang damit beschäftigt war, den Unterschriftenstand aus einem Pavillon für den Einsatz auf dem Domshof zu stabilisieren und zu dekorieren. Sie ist auch mitgekommen und hat teilnahmsvoll mit den Menschen gesprochen, die an den Stand gekommen sind, um ihre Situation zu schildern.

 Was haben wir erlebt?

Skepsis und Ablehnung: Wer seid Ihr eigentlich? - Wozu macht Ihr das? - Das bringt doch nichts! - Ich unterschreibe nie was. - Das geht mich nichts an. - Das interessiert mich nicht ...

Aber auch viel Zustimmung: Gut dass da endlich mal wer was macht! - Das ist wichtig! - Viel Erfolg bei Eurer Aktion!

Vor allem aber: Viele ältere Menschen haben uns ihr Herz ausgeschüttet. Sie erzählten von ihrem Leben von harter Arbeit, ihrem Absturz in die prekäre Beschäftigung und von ihren viel zu geringen Renten.

Sie hadern mit der Regierung. Sie wünschen uns Glück mit der Aktion, aber sie haben den Glauben verloren, dass sich in ihrem Leben noch etwas verbessern könnte.

Was hat es gebracht?

  • Dreiundachtzig Unterschriften.
  • Zwei Euro 'Spende' als Unterstützung für die Kampagne.
  • Beeindruckend waren aber vor allem die Menschen, die geradezu danach gesucht haben,
    jemandem ihre Sorgen und Nöte zu schildern.

Hat sich der Aufwand gelohnt?

Man könnte meinen, die Kosten für die Flyer, die Banner, die Plakate, das Material für den Pavillon, die Arbeit und das Herzblut, das wir in diesen Auftritt investiert hatten, ist mit nur 83 Unterschriften schlecht aufgewogen.

Rein rechnerisch mag das stimmen. Aber meine Motivation wird um so stärker, je mehr ich von den Menschen kennenlerne, für die ich diese Kampagne gestartet habe.

weact.campact.de/p/rente-solidarisch-finanzieren


Was kommt als Nächstes:

Morgen, am 3. Mai, beim Arbeitskreis der Senioren in Bremen erwarten wir Matthias W. Birkwald zu einer Diskussion uber "meinThema" - Was können wir bewegen, verbessern, in die richtige Richtung schieben? Hilft 'richtiges' Wählen am 24. September?

Am 9. Mai will ich die Tour der Renten-Ente des DGB von Verden nach Achim mit meiner Aktion begleiten. Ich erwarte wieder: Wenige Unterschriften, aber viele Gespräche, und viel Motivation, für die Menschen einzutreten, die von "denen da oben" offenbar nicht verstanden werden.

Jetzt aber erst einmal: Nach Hamburg zur Sitzung der Leitung des Arbeitskreises der IGM-Senioren. Da wartet hauptsächlich Organisatorisches.

Welche Hebel gibt es noch?

Viele Menschen, die dabei helfen, Hunderttausende von Unterschriften zu sammeln. Hunderttausende müssen sich erst einmal mit ihrer Unterschrift sichtbar machen, bevor die Politik das Thema ernst nimmt.

 

Wir brauchen einen SOLIDARISCHEN GENERATIONENVERTRAG, der im Umlageverfahren aus ALLEN EINKOMMEN finanziert wird und aus dem ALLE MENSCHEN im Alter angemessen versorgt werden!



 

 

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